Echter Tequila ist Tequila, der
gemäß der gültigen Norm
NOM-006-SCFI-1994
hergestellt wird. Die
Herstellung, Qualität,
Abfüllung und der Export wird
durch den Consejo Regulador
de Tequila überwacht und in
den Exportdokumenten
bescheinigt.
Für seine Herstellung kann
und darf nur eine einzige
Agavensorte verwendet
werden, die “Blue Agave
Tequilana Weber”.Diese
spezielle Agaven-Sorte wächst
ausschließlich im Bundesstaat
Jalisco. Die Frucht braucht
zwischen 8-13 Jahren in der
Sonne Mexikos, um die
erforderliche Reife für den
echten Tequila zu
erlangen.
Alle offiziellen
Tequilahersteller haben eine
Registratur-Nummer (z.B.
Tequilas del Señor : NOM
1124 CRT), welche ebenso wie
der Aufdruck “Envasado de
Origin – Mexico” auf der
Flasche zu sehen ist.
Und wie wird Tequila
hergestellt ?
Nach ca. 8 – 13 Jahren
Wachstum werden die Agaven
geerntet. Die Blätter werden
abgehackt und die Frucht, die
Pina, freigelegt.
Diese Frucht wird in Hälften
zerteilt und in
den Ofen (Horno) gebracht. 48
Stunden werden die Pinas hier
mit Dampf gegart. Dann lässt
man sie weitere 24 Stunden
abkühlen und sogenanntes
Honigwasser bilden. Dieses
Wasser wird gesammelt, da
man es zusammen mit allen
Fasern der Agave zu Gärung
braucht.
Die gekochten Agaven werden
in der „Chinesischen Mühle"
unter einem Steinrad
zerquetscht, um soviel
Honigwasser wie möglich von
der Frucht zu gewinnen.
Heutzutage benutzen die
moderneren Destillerien
Quetschmaschinen, um den
Saft aus den Pinas zu pressen
und lassen die Fasern
außerhalb des Prozesses. Der
so gewonnene Saft wird in die
Gärbecken gebracht. In
einigen traditionellen
Betrieben werden die Fasern
beim Gärungsvorgang noch
mitbenutzt. Meistens jedoch
spielen die Fasern keine
weitere Rolle.
Wenn die Gärung
abgeschlossen ist, bringt man
die Flüssigkeit zur Destillerie.
Tequila wird zweimal
gebrannt, ebenso wie Single
Malt Whiskey oder Cognac.